Mitglieder von Rotary und die Gesundheit von Mutter und Kind

Nach Angaben der WHO sterben täglich 830 Frauen an Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen. 99 Prozent der Todesfälle geschehen dabei in Entwicklungsländern, in denen die Hälfte aller Mütter und Neugeborenen keinerlei medizinische Versorgung vor, während oder nach der Geburt erhalten. Die häufigsten Todesursachen für Kinder unter fünf Jahren in diesen Ländern sind Geburtskomplikationen, Lungenentzündung, Geburtsasphyxie, Durchfallerkrankungen und Malaria. Diese Todesfälle können durch eine medizinische Versorgung verhindert werden. *20110110_IN_045

Gerade die Versorgung in der kritischen Zeit vor, während und nach der Geburt kann lebensrettend für Mutter und Kind sein. Das Nachhaltigkeitsziel Nr. 3 der Vereinten Nationen ( United Nation’s Sustainable Development Goal 3: Ensure healthy lives and promote well-being for all at all ages), formuliert diese Prioritäten, einschließlich der Förderung der reproduktiven Gesundheit, der Versorgung von Müttern und Neugeborenen, und dem Zugang zu sicheren, effektiven und erschwinglichen Medikamenten und Impfstoffen. *

Die Mitglieder von Rotary setzen sich für diese Ziele ein, indem sie Projekte realisieren, die Ausbildungen, Impfungen, Geburtshilfe, Mobilkliniken, und mehr bereitstellen. Frauen lernen die Prävention einer Virusübertragung des HIV-Erregers auf Neugeborene, sie lernen Stillen und allgemeinen Schutz vor Krankheiten für sich und ihre Kinder. Hier sind ein paar Projektbeispiele

  • Philippinen: das Projekt Cradle of Hope stellt Kinderkrippen bereit, die mit wesentlichen Versorgungs- und Gesundheitsartikel für die Zeit nach der Geburt bis zum Alter von neun Monaten gefüllt sind.
  • Ghana: der Rotary Club Accra East führte ein medizinisches Versorgungsprogramm durch, bei dem 300 Frauen und Kinder untersucht und behandelt wurden.
  • Bangladesch: der Rotary Club Dhaka North hilft schwangeren Frauen, die kein Geld für eine adäquate Geburtshilfe haben, bei ihren Geburten. Dabei werden besonders Risikogeburten, Notfälle und andere Zustände, die medizinische Intervention erfordern, behandelt.
  • Indien: Nachdem er über die hohe Kindersterblichkeitsrate in Indien erfahren hatte, organisierte, Past Rotary International Director Ken Collins ein Berufstrainingsteam (Vocational Training Team) aus zwei Gynäkologen und zwei Hebammen, um mit ihm nach Raipur zu reisen und dort medizinisches Personal in Geburtshilfetechniken zu schulen, Das Ziel dabei war es dabei, die hohe Sterblichkeitsrate bei Geburten zu reduzieren.
  • Nigeria: der Rotary Club Calabar South-CB und der Rotaract Club Canaan City CB setzten gemeinsam ein Projekt gegen Kindersterblichkeit um, indem sie Mütter schulten und sie nach der Geburt betreuten. Rotarier stellten auch Materialien wie Windeln, Waschmittel und Babyseife zur Verfügung.

The Rotary Club of Calabar South-CB partnered with the Rotaract Club of Canaan City CB

Der Monat April ist bei Rotary ein Schwerpunktmonat für die Gesundheit von Mutter und Kind. Hier lesen Sie weitere Berichte  zum Thema. Projektbeschreibungen finden Sie auch bei Rotary Showcase und Rotary Ideas, Erfahrungsaustausche in Diskussionsgruppen bei Mein Rotary.

 

* http://www.who.int

https://sustainabledevelopment.un.org

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