4. ROTEX-Convention in Taiwan ein großer Erfolg

rotexVom 3. – 6. August 2018 fand in Taipei, Taiwan die 4. Rotex International Convention statt. Nach drei erfolgreichen Konferenzen in Bordeaux (2012), Brüssel (2014) und Hannover (2016), an denen jedes Mal mehr Rotexer teilnahmen, schaffte es das Organisationsteam aus dem Nordosten Taiwans, mehr als 400 Personen im Geiste Rotarys zu versammeln, darunter 85 Deutsche und 7 Schweizer. Erstmals nahmen auch 70 Rotarierinnen und Rotarier teil.

Im Laufe der vier Konferenztage wurden im Plenum, in Arbeitsgruppen und während des Rahmenprogramms die Zukunftsvisionen für Rotex International diskutiert. In den fünf aufeinander folgenden Breakout Sessions mit jeweils fünf Workshops wurde eine Vielzahl an verschiedenen Themen behandelt. Neben grundlegenden Workshops wie „How to establish Rotex“ oder „How to organize a weekend“ ging es auch konkret um die Zukunft von Rotex International. Die Arbeit der letzten zwei Jahre wurde evaluiert und neue Ziele gesetzt. Gemäß des Konferenzthemas „The position of Rotex“ standen die Diskussionsrunden „Improving the Relationship with Rotaract and Interact“ und “Service within Rotex” mit im Vordergrund. Erstmals wurde zudem das Thema Nachhaltigkeit behandelt, ganz im Sinne des Rotary International (RI) Präsidenten Barry Rassin, welcher das Thema in Toronto in den Fokus rückte.

Besonders in Bezug auf die Positionierung junger Rotexer in der „Familie von Rotary“ bestand allgemein Konsens, dass das Engagement der jungen Menschen noch nicht ausreichend für die Arbeit von Rotary genutzt werde.  Der deutsche ehemalige RYE Chairman Ekkehard „Ekki“ Musick fasste dies gut zusammen: „Dass man mit den Jungen auf Augenhöhe über Generationen hinweg ausgezeichnet zusammenarbeiten kann und dass sie unser Vertrauen verdienen, das haben wir Rotarier noch nicht alle erkannt. Vielleicht müssen wir noch viel stärker verstehen, um wie viel einfacher unsere eigene Arbeit mit und für die junge Generation wird, wenn wir unsere Rotexer noch aktiver einbinden und ihre Sozialkompetenz und ihre Führungsqualität nutzen.“

Fazit: Eine fantastisch organisierte Konferenz, die den Horizont der Teilnehmer erweiterte –  und der weiteren Entfaltung des rotarischen Jugendaustauschs dienen wird.

Emil Schenkyr, Rotex Deutschland

Rotary-Stimmen ist ein Blog für alle deutschsprachigen Rotarier/innen. Wenn Sie hier einen Beitrag von Ihnen veröffentlicht sehen wollen, schreiben Sie uns gerne: stefan.meuser@rotary.org

 

Rotarys Partner in der Friedensarbeit

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Am 21. September ist der Internationale Tag des Friedens und zugleich der 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.  Die Friedensarbeit ist ein zentraler Pfeiler von Rotarys humanitärem Engagement. Viele Rotary Clubs in aller Welt engagieren sich in dem rotarischen Schwerpunktbereich der Konfliktprävention und -lösung. Und die Rotary Peace Centers an sieben Universitäten in aller Welt bilden jedes Jahr über einhundert Stipendiaten als zukünftige Führungskräfte für den internationalen Diplomaten- und Friedensdienst aus. Unterstützt wird Rotary dabei von einigen Partnerorganisationen – lesen Sie mehr.

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Neue Rotary Fellowship für LGBTQ-Community

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Die frischgebackene Fellowship für Lesbische, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Rotarier und Freunde bei der Convention 2018 in Toronto

Von Sean O’Hara, Vorsitzender der Fellowship für Lesbische, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Rotarier und Freunde (LGBT RAF)

Ich kam vor zweieinhalb Jahren zu Rotary, als ich einen Club charterte und als dessen erster Präsident fungierte. Davor hatte ich nur einige Jahre Erfahrung mit Interact in der Oberschule und an der Hochschule dann mit Rotaract. Als Mitglied des Rotary Clubs Lake Charles Happy Hour im Distrikt 6200 nahm ich 2017 an der Rotary International Convention in Atlanta teil und beschloss, die von Ric Meyer organisierte Breakout-Session für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Queer, Inter- und Asexuelle (LGBTQIA) zu besuchen. Ich hatte keine Ahnung, wozu das schließlich führen würde… Weiterlesen

Stippvisite am Rotary-Riff

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Im mit Korallen bewachsenen künstlichen Rotary-Riff in der Lamon Bay auf den Philippinen tummeln sich heute viele Fische.

Von Quincy Cahilig, übersetzt und bearbeitet von Gundula Miethke, Fotos von Freedom Dellosa

Die Lamon Bay gehört zu den Attraktionen in der Gemeinde Atimonan in der Provinz Quezon auf den Philippinen. Ihr ruhiges und blaues Wasser, ideal zum Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen, zieht das ganze Jahr über Hunderte von Touristen an. Darüber hinaus bietet die malerische Bucht mit ihrem Fischreichtum den Bewohnern von Atimonans Küstendörfern Balubad, Lubi, Talaba und Kilait eine Lebensgrundlage. Vor einiger Zeit war dieses Paradies in akuter Gefahr. Weiterlesen

Gesundes Misstrauen lernen

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Text von Vanessa Glavinskas, Illustrationen von Harry Campbell
Textbearbeitung von Gundula Miethke (Rotary International)

Im Internetzeitalter gehört zu den Grundfertigkeiten auch die Kompetenz, zwischen Fakten und Fiktion unterscheiden zu können. 2015 initiierte die Stanford University eine 18-monatige Studie mit Schülern an Mittel- und Oberstufenschulen sowie Hochschulen in mehreren US-Bundesstaaten, um herauszufinden, wie gut sie Informationen aus dem Internet oder in den Sozialen Medien bewerten können. Fast 8.000 Schüler und Studenten nahmen an der Studie teil, die einige interessante Erkenntnisse brachte. Weiterlesen

Vorschläge für Breakout-Sitzungen in Hamburg gesucht

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Auf der Rotary International Convention 2019 in Hamburg werden Teilnehmer aus der ganzen Welt erwartet. Neben dem Programm der Plenumssitzungen lebt die Convention gerade auch von Beiträgen der Rotary-Mitglieder und der Clubs. Die Breakout-Sitzungen sind eine wichtige Möglichkeit zum Gedankenaustausch und um voneinander zu lernen. Möchten Sie sich dabei aktiv einbringen? Weiterlesen

Was hat Rotary mit dem 20. Juli zu tun?

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Der 20. Juli hat sich seit den 50er-Jahren als Gedenktag für den Widerstand gegen Adolf Hitler etabliert. An diesem Tag fand 1944 ein Attentat auf Adolf Hitler statt, ausgeführt durch eine Widerstandsgruppe um den Wehrmachtsoffizier Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Für Rotarier war die Zeit unter dem Naziregime eine schwierige Zeit. Hin und her gerissen zwischen Anpassung und Widerstand versuchten die meisten, sich mit dem neuen Regime zu arrangieren – bis die „Rotaryklubs“ schließlich wegen ihres „jüdisch unterwanderten Freimaurertums“ (aus einem zeitgenössischen Flugblatt) 1937 ganz verboten wurden. Trotzdem trafen sich Rotarier weiter – heimlich. Weiterlesen